Wir über uns

Fachbereichsleiter: Herr D. Henn

Lehrer/innen:

Frau B. Borgnis Frau K. Eckhardt Frau D. Feldmann Herr D. Henn Frau R. Kunst
Frau P. Osuna Herr G. Ruppel  

"Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie. - Geographie ist die Mutter der Wissenschaft!"   Immanuel Kant (1724-1804)

Ein heftiges Erdbeben erschüttert Ecuador. Vulkanausbruch in Indonesien legt Flugverkehr lahm. Hurrikan Patricia nimmt Kurs auf Haiti. Tornado in Nordhessen?

Täglich erreichen uns Nachrichten aus der ganzen Welt, die uns in Erstaunen versetzen und Fragen aufwerfen: Warum gibt es immer wieder Erderschütterungen? Weshalb beeinträchtigt ein Vulkanausbruch den Flugverkehr? Kann es tatsächlich Tornados in Deutschland geben? Wo liegt eigentlich Haiti?

Kinder und Jugendliche wollen die Welt entdecken, erforschen und verstehen. Der Erdkundeunterricht trägt dazu bei, dass sie Einsichten in Zusammenhänge aus naturgeographischen Gegebenheiten (Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Wetterphänomene) und gesellschaftlichen Aktivitäten (Stadtgeographie, Wirtschaftsräume oder Migration) in verschiedenen Räumen der Erde gewinnen. 

Die Bedeutung des Fachs Erdkunde liegt in seinem einzigartigen fächerverbindenden Charakter. Je mehr Schülerinnen und Schüler über Zusammenhänge auf der Erde wissen, desto eher sind sie in der Lage, auch zukünftige Entwicklungen einzuschätzen. Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich argumentativ mit gesellschaftlichen Problemstellungen wie "Klimawandel" oder "Flüchtlingskatastrophen" auseinander. Sie hinterfragen und erweitern ihr Weltbild und gewinnen die wichtige Erkenntnis, dass es nicht nur eine Sichtweise auf Probleme gibt.

Nicht zuletzt sind Exkursionen und Unterrichtsgänge wichtige Bestandteile des Erdkundeunterrichts an der Friedrich-Ebert-Schule in Mühlheim. In außerschulischen Lernorten ermöglichen unsere Erdkundelehrer das ganzheitliche Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Sie schaffen lebensnahe Lernsituationen mit originalen Begegnungen, die das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler wecken.


        
 
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Dem Wetter auf der Spur von D. Henn

Jeder redet ständig vom Wetter. Aber was ist eigentlich Wetter? Wie entstehen Gewitter oder Tornados? Warum gibt es in Deutschland überhaupt Jahreszeiten und wie kann man das Wetter vorhersagen?

Antworten auf solche Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule aus Mühlheim im Wetterpark der Wetterstadt Offenbach.

Unter Aufsicht von Frau Furchbrich-Eckhardt und Herrn Henn konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 aH und 8 bH, ihr im Unterricht erworbenes Wissen, an verschiedenen Stationen, anwenden und vertiefen.

Das Gewicht der Luft

An der Station "Luftdruck" wird mithilfe eines drei Meter hohen, breiten und tiefen Würfels der Zusammenhang zwischen Temperatur, Gewicht und Luftdruck erklärt. Der Inhalt des Würfels besteht lediglich aus Luft - dennoch hat er ein Gewicht von 27 Kilogramm. 

Die gewaltige Kraft des Wetters kann anhand eines Blitzbaums nachvollzogen werden. Die dargestellte Eiche wurde vollständig von dem vom Blitz erzeugten Kraftfluss durchdrungen. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten die Spur eines Blitzes mit der Hand am Baum verfolgen. Auch der Zusammenhang von Blitz und Donner sowie die Entstehung von Hagel werden an dieser Station nachvollziehbar angesprochen.

Blitzbaum

Ein Modell des Wettersatelliten Meteosat 9 gewährt Einblicke in die Vorgänge moderner Wettermessverfahren. Die Schülerinnen und Schüler konnten viel über den Aufbau, die Lebensdauer und die Funktion des Satelliten erfahren.

Wettersatellit Mesosat 9

Als Wahrzeichen des Wetterparks dient ein 13 Meter hoher Sichtturm. Sichtmarken ermöglichen die Bestimmung der Horizontalschicht. Durch ein Sichtfenster kann man über Frankfurt bis in die Höhenzüge des Taunus blicken.

Blick über Frankfurt

 

Samstag, 4. Juni 2016, 19:11